Text: STORYTELLER/MH - Fotos: Celtic FC & Archive
Der Celtic Football aus Glasgow hat sich zu Unzeiten eine Minikrise genommen. Vier Tage nach der bösen Schlappe im schottischen Ligapokal beim Erzrivalen Rangers (0:3) kassierten die Mannen von Manager Martin O'Neill auch im Auftaktspiel der UEFA Europa League gegen den ungarischen Vertreter Ferencvaros Budapest eine 1:3 (1:2)-Niederlage.
Vor allem in der ersten Halbzeit bekamen die Hoops überhaupt kein Bein auf den Boden und gerieten nach 20 Minuten durch Bamidele Yusuf in Rückstand. Zwar konnte Neuzugang Mika Baur kurz vor der Pause ausgleichen (44.), aber nur wenige Sekunden später sorgte Kristoffer Zachariassen für die erneute Führung der Gäste und den Pausenstand (45.+1).
Nach der Kabinenansprache von Celtic-Legende O'Neill wollten es die Hoops im zweiten Durchgang besser machen, aber schon in Minute 47 erhöhte Daniel Arzani auf 3:1 für die Ungarn.
Im weiteren Verlauf des Spiels mühte sich Celtic um Resultatsverbesserung, aber alle Bemühungen verliefen im Sande.
Damit verpatzt der schottische Meister nicht nur den Auftakt der Ligaphase, sondern nimmt sich ausgerechnet vor dem nächsten Duell mit den Rangers am Sonntag um 13 Uhr im Celtic Park, eine Minikrise. Allerdings dürfte ein Heimsieg über den Erzrivalen ganz schnell wieder die Wogen glätten. Eine weitere Niederlage allerdings würde nicht nur die Celtic-Fans bis ins Mark treffen, sondern auch für zunehmende Kritik im Umfeld sorgen.
Am Sonntag dürfen sich die Bhoys in Green der Unterstützung von Superfan Sir Rod sicher sein, der sein Kommen angekündigt hat. Ein gutes Omen, denn beim letzten Besuch des Sängers im Celtic Park, gewannen die Hoops mit 3:0 gegen den Linzer ASK.
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