Im Fußball heißt es: einer verpatzten Generalprobe folgt oftmals eine erfolgreiche Premiere. Genau auf dieses Motto setzt heute Abend Rods Herzensverein Celtic beim Auftakt der Ligaphase in der UEFA Europa League gegen den ungarischen Vertreter Ferencvaros. Und sicherlich wird Sir Rod auf der Tribüne mit seinen Jungs mitfiebern und die Daumen drücken.
Die Hoops können durchaus auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken – sechs Siege aus sechs Spielen, Tabellenführer in der schottischen Premiership. Es könnte alles schön sein, wäre da nicht diese böse 0:3-Klatsche am Wochenende beim Erzrivalen Rangers gewesen.
Im Viertelfinale des Ligapokals wurde Celtic nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und war mit dem 0:3 am Ende noch gut bedient. „Die Rangers waren eine Mannschaft, wir nur ein Haufen von Individuen“, moserte Celtic-Kapiän Callum McGregor nach dem Abpfiff völlig zurecht.
Aber schon am Sonntag gibt es die Chance zur Revanche, denn dann erwarten die Hoops die Rangers am 7. Spieltag in der Premiership im Celtic Park.
Zuvor aber wollen die Mannen von Trainer Martin O'Neill eine magische Nacht in der Europa League feiern. Gegen den 36-maligen ungarischen Meister ist Celtic leichter Favorit, braucht aber gegen den Verein aus Budapest eine deutlich bessere Leistung als am Sonntag bei den Rangers.
Bisher trafen Celtic und Ferencvaros dreimal aufeinander, zuletzt im November 2021. Von den drei Partien konnte Celtic zwei gewinnen, einmal behielten die Ungarn die Oberhand.
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