Eine Art weiblicher Rod Stewart: Bonnie Tyler ist gestorben

Text: STORYTELLER/MH - Foto: SMILER, designed by Storyteller

Ihre Reibeistenstimme war ihr Markenzeichen und nicht nur deswegen wurde Bonnie Tyler, 1951 als Gaynor Hopkins in Skewen, Wales geboren, zu einer Art weiblicher Rod Stewart. Nun ist die Sängerin im Alter von 75 Jahren gestorben.

Als Kassiererin und mit abendlichen Auftritten in Pubs verdiente sich Bonnie Tyler ihre ersten Gelder. In einem dieser Pubs wurde sie von zwei Musikproduzenten entdeckt und mit dem Titel „Lost In France“ schaffte sie den Durchbruch.

Ihr späteres Markenzeichen, ihre Reibeisenstimme, entstand zufällig nach einer Stimmband-OP. "Ich durfte sechs Wochen lang nicht sprechen, und das fiel mir echt mehr schwer. Aus lauter Frust hab ich irgendwann geschrien. Das war's dann, aber zum Glück hab ich‘s gemacht."

Ihre Stimme machte sie weltberühmt und war das unveränderliche Markenzeichen solcher Klassiker wie It's A Heartache oder Total Eclipse Of The Heart.

Mit Sir Rod nahm sie 2019 den Song Battle Of The Sexes auf, der auf ihrem Album Between The Earth and The Stars veröffentlichte wurde. Tyler kommentierte damals dazu: „Ich war ja schon immer so etwas wie die weibliche Antwort auf Rod Stewart, was lag da also näher, als dass wir beide mal etwas zusammen machen“.

Tyler selbst outete sich mehrmals als glühende Anhängerin von Sir Rod, war treue Leserin des SMILER FanClub Magazins. Die große Wertschätzung dürfte auch umgekehrt vorhanden sein, nicht umsonst veröffentlichte Rod 2006 den Tyler-Klassiker It's A Heartache auf seinem Album Still The Same – Great Rock Classics Of Our Time und spielt ihn auch heute noch zu Ehren von Bonnie Tyler regelmäßig in seinen Shows.

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