Text: STORYTELLER/MH - Foto: Rod Stewart (Instagram)
Nur zwei Tage nach dem umjubelten Auftritt im Hollywood Bowl in Los Angeles musste Sir Rod Stewart erneut ein Konzert absagen. Die Ärzte stellten bei dem Sänger eine akute Infektion der oberen Atemwege fest, die zu einer Kehlkopfentzündung führten, und rieten von einem Auftritt ab.
Sir Rod selber versuchte alles, um es doch noch irgendwie auf die Bühne zu schaffen, musste aber dann doch die Segel streichen. "Hier bin ich jetzt im wunderschönen Chula Vista, die Bühne hinter mir", kommentierte Rod unter ein Bild, das ihn auf der Bühne des Northe Island Credit Union Amphitheatres zeigt. "Nach der Behandlung fühle ich mich deutlich besser, aber meine Stimme nicht. Ich bin sehr enttäuscht und entschuldige mich aufrichtig für etwaige Unannehmlichkeiten, die meinen Fans entstanden sind. Ich habe alles versucht, um die Show stattfinden zu lassen, aber leider war das nicht möglich", schrieb Rod auf seinen Social Media-Kanälen. "Ich werde mein Bestes tun, um einen neuen Termin zu finden".
Die dritte Konzertabsage in diesem Toursommer - nach zwei Absagen Ende Mai in Las Vegas - erreichte die Fans erst kurz vor dem Beginn der Show. Der Veranstalter veröffentlichte die Absage des Konzertes erst rund 40 Minuten vor Beginn, viele Fans befanden sich zu dieser Zeit bereits am Veranstaltungsort oder auf dem Weg dorthin. Vor allem der späte Zeitpunkt der Bekanntgabe stieß bei vielen Fans auf Unverständnis und Ärger.
"Ich habe die Nase gestrichen voill", schrieb zum Beispiel Kelly. "Ich bin sechs Stunden gefahren und jetzt die Absage. Das hätte früher passieren können". "Eine Stunde vor Beginn? Das ist echt ätzend", meckerte Bill. Aber es gab auch Zuspruch vonseiten der Besucher. "Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser", wünschte Judy gute Besserung. "Ich bete für unseren geliebten Rod", ließ Diana wissen. Und auch Special Guest Richard Marx meldete sich zu Wort und bat um Verständnis: "An alle, die heute zum Konzert von Rod Stewart mit mir als Special Guest in San Diego gekommen sind, glaubt mir, wenn ich im Namen von Rod sage, dass eine Absage für ihn der größte Alptraum ist. Rod ist ein Profi und liebt seine Fans wie kaum ein anderer. Eine Stimme ist ein Muskel und er ist ein Mensch. Die Absage kam so spät, weil er alles versucht hat, das Konzert irgendwie stattfinden zu lassen".
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