Sweet Rod Alabama: Huntsville liegt Stewart zu Füßen

Veröffentlicht am 18. April 2026 um 09:26

Text: STORYTELLER/MH

Foto: Screenshot

Freitagabend: Sir Rod rief und die Fans kamen! Rund 8000 Besucher verliehen dem gestrigen Auftritt des britischen Sängers einen perfekten Rahmen. Das Orion Amphitheater, 2024 zum Outdoor Concert Venue des Jahres gewählt, war bis auf den letzten Platz gefüllt als Opening Act Howard Jones den Abend mit einem 45-minütigen Gig eröffnete und die Besucher mit Songs wie „Things Can Only Get Better“ oder „What Is Love“ zum Vorglühen brachte.

 

Danach ein kurzer Umbau auf der Bühne und im Anschluss daran eröffnete Rod Stewart mit dem Anheiz-Triple „Infatuation“, „Having A Party“ und „Tonight I'm Yours“ die rund zweistündige Show – die Startrampe für einen Abend voller Hits aus sechs Jahrzehnten.

Im Vergleich zum Auftritt zwei Tage zuvor in Knoxville nahm Sir Rod die schon bekannten kleinen Änderungen an der Setliste vor.

So rückten in Huntsville „I Don't Want To Talk About It“ und „The Killing of Georgie“ ins Programm, die beide vom enthusiastischen Publikum extrem abgefeiert und mitgesungen wurden.

 

Apropos Publikum, das war wie so oft in den letzten Monaten und Jahren bunt gemischt. Da tanzte die Tochter mit ihrer Mutter, da lagen sich Vater und Sohn in den Armen, um gemeinsam den Chorus von „Maggie May“ zu schmettern. Oder die Oma, die schon zu Faces-Zeiten die Konzerte besucht hatte, hatte ihren Enkel im Schlepptau und wurde bei all den großen Hits noch einmal in die musikalische Vergangenheit entführt.

 

Sir Rod, der wohl beste Entertainer auf der Musikbühne, hatte sie wieder alle um den Finger gewickelt und lieferte einmal mehr eine Show der absoluten Extraklasse. Klar, im zarten Alter von 81 Jahren sitzt nicht mehr jeder Ton komplett akkurat, aber ganz ehrlich, das ist auch nicht nötig. Die Stimme ist noch immer kraftvoll und die Musiklegende versprüht auf der Bühne pure Freude an seinem Job. Eine Freude, die sich Abend für Abend auf das Publikum überträgt und demzufolge kaum jemanden enttäuscht nach Hause gehen lässt.

 

Maria Esteban, die ursprünglich aus Madrid in Spanien stammt, aber schon seit einigen Jahren in den USA lebt, war extra aus New York angereist und sendete kurz nach dem Konzert eine Mail an unsere Redaktion. „Rod war wieder einmal fantastisch“, schrieb sie. „ Wenn man ihn auf der Bühne erlebt, dann kann man kaum fassen, dass er schon 81 Jahre alt ist. Er versteht es wie kaum ein anderer seine Fans glücklich zu machen, und das nicht nur mit seinen Liedern, sondern auch mit der Art und Weise, wie er so einen Abend gestaltet. Man fühlt sich nicht nur wie ein Zuschauer, sondern als Teil des Ganzen, als Part of the Show.“

 

So wie Maria, dürften sich viele der 8000 Besucher gefühlt haben. Und wohl kaum einer wünschte sich nicht, dass es vielleicht doch nochmal eine Wiederholunge geben kann, obwohl der Tourslogan immer noch One Last Time heißt.

 

 

 

Setliste:

  • Infatuation

  • Having A Party

  • Tonight I'm Yours

  • It's A Heartache

  • The First Cut Is The Deepest

  • I Don't Want To Talk About It

  • Forever Young

  • Maggie May

  • I'd Rather Go Blind

  • Young Turks

  • Downtown Train

  • I'm So Excited (Band only)

  • The Killing Of Georgie

  • Mandolin Wind

  • People Get Ready

  • Have I Told You Lately

  • Proud Mary (Band only)

  • It Takes Two

  • Some Guye Have All The Luck

  • Da Ya Think I'm Sexy

  • Love Train

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