United We Stand: Ein Blick auf das Benfizkonzert für 09/11 im Oktober 2001

Text: STORYTELLER/MH - Foto: Sceenshot & r/HipHopIMages (Reddit)

Heute jährt sich der verheerende Terroranschlag vom 11. September 2001 auf die Türme des World Trade Centers in New York zum 25. Mal. Dieser Tag markiert eine historische Zäsur und ein globales Trauma, das die internationale Politik nachhaltig veränderte. Wir alle wissen, wo wir an diesem geschichtsträchtigen Tag waren oder was wir gemacht haben. Aber wir wollen heute nicht darüber berichten, was unser aller Rod am 11. September 2001 machte, sondern wir wollen einen Blick auf das große Benefinzkonzert "United We Stand: What More Can I Give" werfen, dass am 21. Oktober 2001 zu Ehren der Opfer der Terroranschläge in Washington stattfand. Wen es aber interessiert: Sir Rod verbrachte den 11. September 2001 auf Mallorca.

Im Robert F. Kennedy Memorial Stadium traten unter der Leitung von Michael Jackson zahlreiche Legenden und damals aktuelle Künstler auf. Die Veranstaltung begann am frühen Nachmittag und dauerte bis tief in die Nacht. Auf der Liste der Teilnehmer standen unter anderem Mariah Carey, James Brown, Rod Stewart, Bette Midler, Huey Lewis, aber auch Destiny's Child, Backstreet Boys oder Pink. Kleiner Funfact am Rande: Aerosmith traten an diesem Abend sowohl in Washington auf, als auch beim regulär geplanten Band-Konzert in Indianapolis. Insgesamt aber war United We Stand alles andere als ein gelungener Abend: Künstler wie Mick Jagger, Kiss oder Ricky Martin sagten ihre Teilnahme ab oder glänzten mit Abwesenheit.
Stark aber war´- und jetzt kommen wir zum wichtigtsen Part des Abends (oder nicht?) - der damalige  Auftritt von Sir Rod. Mit seiner Band heizte er dem Publikum bei Hot Legs so richtig ein, dann sendete er mit Forever Young und Rhythm Of My Heart zwei starke Botschaften in die Welt hinaus. Botschaften, die die Welt nicht nur damals brauchte, sondern heute immer noch benötigt. Nicht jeder der anderen Künstler an diesem Abend konnte das von sich auch behaupten.
Die Presse zerriss die phasenweise leicht chaotische Veranstaltung ziemlich und sprach sogar vom "schlechtesten Benefizkonzert aller Zeiten".
Nichtsdestotrotz hat "United We Stand" am Ende 3 Millionen Dollar eingespielt, die Hilfsorganisationen wie dem amerikanische Roten Kreuz (American Red Cross), der Heilsarmee (Salvation Army) und den Pentagon-Hilfsfonds gespendet wurden.

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