Text: STORYTELLER/MH
Foto: thesun.co.uk
Der Abgang erfolgte mit erhobenem Haupt – der Celtic Football Club hat trotz eines 1:0 (1:0)-Sieges beim VfB Stuttgart das Achtelfinale in der UEFA Europa League verpasst. Das 1:4 aus dem Hinspiel war nicht mehr aufzuholen. Aber: Superfan Sir Rod Stewart, der die Partie im fernen Florida verfolgte, und alle Anhänger der Hoops konnten sich an einer starken Leistung der Hoops erfreuen, vor allem in der Defensive. Der finnische Torhüter Viljami Sinisalo und seine Vorderleute standen wie eine Eins hinten drin und erwehrten sich der Angriffe der feldüberlegenen Hausherren mit viel Leidenschaft, Kampf und der nötigen Portion Glück.
Die Bhoys in Green von Trainer Martin O'Neill brachten so den knappen Vorsprung durch den Treffer von Luke McCowan nach 31 Sekunden über die Zeit und schafften damit Historisches. Denn für Celtic war es der Sieg auf deutschem Boden überhaupt.
Entsprechend zufrieden war der Coach: „Ich bin begeistert von der Mannschaft, absolut begeistert von der Mannschaft“, freute sich O'Neill nach dem Abpfiff. „Die Spieler zeigten große Entschlossenheit. Manchmal haben wir auch wirklich schönen Fußball gespielt“.
Der Formanstieg kommt tatsächlich genau zum richtigen Zeitpunkt, steht doch am Sonntag stets brisante Stadtderby im Ibrox Stadium bei den Rangers an. „Das ist ein extrem wichtiges Spiel für uns“, betonte daher auch O'Neill. Mit einem Sieg beim den Erzrivalen würde sich Celtic auf Tabellenplatz zwei der Premiership verbessern. Anstoß ist am Sonntag um 13 Uhr (MEZ).
Kommentar hinzufügen
Kommentare